Grundlagen der KI

18.Jun 2024

Lohnt sich die Nutzung von KI?

We verbreitet ist KI inzwischen?

Was spricht gegen KI?

Diese und andre Fragen werden in folgendem Video beantwortet.

Grundlagen der generativen KI

Generative KI bezieht sich auf künstliche Intelligenz, die neue, datenbasierte Inhalte erzeugt. Im Kern nutzt sie maschinelles Lernen, um Muster in großen Datenmengen zu erkennen und diese Erkenntnisse zur Erstellung neuer Daten zu verwenden. Ein typisches Beispiel ist die Generierung von Text, Bildern oder Musik, die auf vorherigen Beispielen basiert.Medien und Ergebnisse der generativen KI

Generative KI kann eine Vielzahl von Medien verarbeiten und erstellen:

  • Daten: Jede Art von Daten kann analysiert und weiterverarbeitet werden
  • Text: Von einfachen Beschreibungen bis hin zu komplexen Berichten.
  • Bilder: Erstellung einzigartiger Grafiken, Illustrationen oder Fotografien.
  • Musik: Komposition von Musikstücken basierend auf bestimmten Stilen oder Vorgaben.
  • Videos: Obwohl noch in den Anfängen, die Generierung von kurzen Videosequenzen.

So funktioniert generative KI

Grundlage für eine generative KI sind elektronisch verfügbare Daten, je mehr desto besser – je widersprüchlicher umso schwieriger. Damit ist das Wohl- und Wehe einer generativen KI eigentlich schon beschrieben. Generative KI macht aus Trainingsdaten Informationen:

 Um sinnvolle Ergebnisse zu erzielen, läuft folgender Prozess von den KI-Trainings bis zur Ergebnisausgabe:

  1. Datensammlung: Der erste Schritt ist das Sammeln von Daten, die als Grundlage für das Training der KI dienen.
  2. Training: Die KI wird mit diesen Daten trainiert, wobei sie Muster und Zusammenhänge lernt.
  3. Modellierung: Nach dem Training kann die KI ein Modell generieren, das auf den gelernten Mustern basiert.
  4. Anwendung: Die KI wird eingesetzt, um neue Inhalte zu generieren. Dies erfolgt oft durch Eingabe spezifischer Anweisungen (Prompts).
  5. Ergebnisausgabe: Die KI liefert das generierte Ergebnis, das auf dem gelernten Modell basiert.

Kurz gesagt: Je besser der Input, desto hilfreicher der Output. Für Sie wichtig ist es zu wissen, dass eine KI nicht entscheidet, oder denkt oder fühlt, sondern ein schlichtes, statistisches Prognosemodell anbietet. Wenn ein Text eingegeben ist, wie wahrscheinlich sind dann die nächsten Worte oder Absätze. Sie erhalten also das Ergebnis einer Statistik auf Basis vorhandener Muster.

Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Die Interpretation: Sinnvoll oder nicht, hilfreich oder nicht, richtig oder falsch kann die KI nicht treffen, das können wir nur als Menschen.

Die Aussage: Die KI lügt, die KI liefert Fake News oder die KI „halluziniert“ ist eine rein menschliche Interpretation. Die KI liefert lediglich das statistisch wahrscheinlichste Ergebnis – und wir denken uns den Rest.:

Dies beschreibt aber auch hervorragend die Möglichkeiten und Grenzen der KI. Dies sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, wenn Sie mit KI arbeiten: Nicht jedes Ergebnis ist sinnvoll, hilfreich oder wahr, es ist lediglich das für Ihre Eingaben wahrscheinlichste Ausgabeergebnis. Es basiert immer auf bereits vorhandenen Daten, enthält alle richtigen und falschen Informationen aus dem Trainingsdatenset und kann auch nichts anzeigen, was nicht irgendwo enthalten ist. Dies ist auch Kern der aktuellen Diskussionen rund um Ethik oder Angemessenheit. Einen Gender-Biaz oder die Vernachlässigung verschiedener ethnischer Gruppen liegt nicht an der bösen Absicht der KI sondern an dem entsprechenden Vorkommen in den Trainingsdaten.